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Unfallkasse Rheinland-Pfalz | Home

Sicherheit im Schulsport: Mythen, Fakten und praxisnahe Tipps

Die Unfallkasse zu Gast bei „Sportcast Move it RLP“

Ein Basketball mit Augen, der einen Kopfhörer trägt. Logo des Podcasts Sportcast Move It RLP

Seit März bereichert das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz die Schullandschaft mit dem Podcast „Sportcast Move it RLP“. Darin geben André Olbricht und Sebastian Dörr regelmäßig Impulse, Ideen und praktische Hinweise für einen zeitgemäßen Sportunterricht in der Grundschule. In der aktuellen Folge widmen sich die beiden einem Thema, das viele Lehrkräfte beschäftigt: Sicherheit im Schulsport. Gemeinsam mit Julian Mädrich, Präventionsexperte der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, räumen sie mit verbreiteten Mythen auf und zeigen, wie Sicherheit und Wagnis sinnvoll zusammengehen.

Mädrich bringt nicht nur fundiertes Fachwissen mit, sondern auch eine klare Botschaft: „Unser großes Ziel ist es, Unfälle zu verhindern.“ Dabei betont er, dass Bewegung immer ein gewisses Risiko birgt und dass genau darin auch Lernchancen liegen. Wagnis gehört zum Sportunterricht, allerdings gut vorbereitet und pädagogisch begleitet.

Der Präventionsexperte spricht über überraschende Unfallstatistiken – die meisten Unfälle passieren nicht beim Gerätturnen, sondern bei Ballsportarten – und über die Herausforderungen einer „veränderten Kindheit“, in der viele Kinder weniger draußen spielen und motorische Defizite mitbringen. Umso wichtiger sei es, früh anzusetzen. „Wo Menschen sich bewegen, können Unfälle passieren“, sagt Mädrich und verweist auf die präventive Arbeit der Unfallkasse bereits im Kitabereich.

Besonders praxisnah wird es, wenn es um den Aufbau von Gerätelandschaften geht. Auch Fragen der Absicherung, der Vermittlung von Risikokompetenz und der Balance zwischen Herausforderung und Spaß werden beleuchtet. Der Podcast „Sportcast Move it RLP“ ist über die Schulcampus-Mediathek, Spotify und Apple Podcasts abrufbar. Er richtet sich an alle, die Freude am Sportunterricht haben und sich flexibel, orts- und zeitunabhängig inspirieren lassen möchten.

Zur Podcast-Folge „Sicherheit“

KinderKinder – Ausgabe 1/2026

Titelbild des Magazins KinderKinder 1/2026
Titelbild: Martin Neuhof

Die neue Ausgabe des Magazins KinderKinder für Kitaleitungen sowie Erzieherinnen und Erzieher zum Schwerpunkt „Sicher und gesund arbeiten – die Rolle der Kitaleitung“ ist online. Und das sind die aktuellen Themen:

  • Zwischen Verantwortung und Delegation: Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen haben eine riesige Bandbreite an zu bewältigenden Aufgaben. Ob Dienstplanung, Konzeptarbeit, Teamentwicklung, Administration – dies und noch viel mehr läuft hier zusammen. Dazu zählt auch, dafür Sorge zu tragen, dass alle in der Kita – egal, ob Groß oder Klein – gesund und sicher arbeiten oder spielen können.
  • Die Schnittstellenrolle der Leitung: Die Unterstützung des Trägers einholen, mit der Kritik von Eltern umgehen, Wünsche der pädagogischen Fachkräfte berücksichtigen – bei Josephine Panzer laufen die Fäden zusammen. Sie ist die Leiterin der städtischen Kita Regenbogenland im sächsischen Rötha und muss bei allen Anliegen den Überblick behalten.
  • Wie geht es eigentlich den Kleinsten: Sie können sich noch nicht gut mit Worten artikulieren, aber senden ausreichend Signale, die Rückschlüsse auf ihr Wohlbefinden zulassen. Ein neues Instrument mit praxistauglichem Material und Handreichungen für den Arbeitsalltag hilft Kitas, dies systematischer in den Blick zu nehmen.
  • Kochen mit Kindern: Gemeinsam Pizza backen oder Nudelauflauf zubereiten: Kochen macht Kindern viel Spaß, die Liste der positiven Effekte ist lang. Dabei gilt es, Sicherheit und Hygiene im Blick zu haben.
  • Mit Zuversicht in die Schule: Es geht mit großen Schritten auf den Sommer zu. Für die Vorschulkinder in den Kitas heißt das dann Abschied nehmen, denn nach den Ferien beginnt die Schule. Dieser Übergang ist mindestens ebenso bedeutsam wie die Eingewöhnung und will gut vorbereitet und begleitet sein.
  • Dokumentationspflichten – was Sie zu Unterweisungen wissen müssen: Rechtssichere Unterweisungen gehören zum Kita-Alltag. Der Beitrag erklärt, was Unterweisungen eigentlich sind, wer sie organisieren muss und wie die Dokumentation aussehen sollte.

Zur aktuellen Ausgabe des Magazins „KinderKinder“ 1/2026 (PDF-Datei) 

pluspunkt – Ausgabe 1/2026

Titelbild des Magazins pluspunkt 1/2026
Titelbild: Jette Golz

Die neue Ausgabe des Magazins pluspunkt für Schulleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrer zum Schwerpunkt Lärmprävention an Schulenist online. Und das sind die aktuellen Themen:

Zur Ausgabe pluspunkt 1/2026 (PDF-Datei)

„Gewaltfrei? Bin dabei!“ – Prävention beginnt in der Ausbildung

Jetzt am Kreativwettbewerb von JWSL teilnehmen!

Gewalt kann überall vorkommen. Sie macht auch vor dem Berufsleben nicht halt – und das quer über alle Branchen. Das heißt: Gewalt kann jede und jeden treffen und geht uns deshalb auch alle an: Wir alle können etwas gegen Gewalt tun. Das ist der Grund, warum „Jugend will sich-er-leben“ (JWSL), das Präventionsprogramm der gesetzlichen Unfallversicherung für Auszubildende zu Themen rund um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, mit dem Jahresthema „Gewaltprävention in Ausbildung und Beruf“ ins neue Berufsschuljahr startet.

Die Auszubildenden können ihr Wissen zum aktuellen Thema in einem Quiz beweisen und in einem Kreativwettbewerb Haltung zeigen. 

Zum Wettbewerb

Einfälle gegen Unfälle: Kreativität mit Botschaft

Rheinland-pfälzische Schülerinnen und Schüler werben bei Wettbewerb der Unfallkasse für mehr Achtsamkeit

Ein gemaltes Bild. Dargestellt ist ein brennendes Haus.

Bei unserem Mal- und Zeichenwettbewerb „Einfälle gegen Unfälle“ zeigen rheinland‑pfälzische Schülerinnen und Schüler Jahr für Jahr eindrucksvoll, wie Kunst vor Gefahren warnen kann. Auch bei der diesjährigen Ausgabe entstanden Tausende Bilder voller Ideen und klarer Botschaften. 

Die Preisverleihung würdigte nicht nur die besten Werke, sondern auch das Engagement der jungen Künstlerinnen und Künstler sowie ihrer Lehrkräfte.

Zur Pressemitteilung

Bewegung fördern, Risiken minimieren

Bewegung als Schlüssel für Lernen und Entwicklung – aber mit Verantwortung: Im Interview in der neuen Ausgabe des DGUV-Magazins pluspunkt spricht UK-Präventionsexperte Julian Mädrich über sichere Bewegungsangebote im Unterricht, auf dem Pausenhof und bei Projekttagen. Er erklärt, wie Lehrkräfte pädagogische Gefährdungsbeurteilungen durchführen können und wie wichtig Fortbildung ist, um Kinder und Jugendliche für mehr Bewegung zu begeistern.

Zum Interview

Mehr Sicherheit auf dem Schulweg: DGUV-Bildungsbarometer zeigt Handlungsbedarf

Projekt „Gelbe Füße“ kann wichtige Impulse setzen

Eine Gruppe Menschen, darunter eine Frau, die eine große Lupe in der Hand hält. In der Gedankenblase über den Köpfen steht "Verkehrssicherheit ist Teamarbeit!".

Sicher zur Schule – das sollte selbstverständlich sein. Doch die Zahl der Schulwegunfälle ist gestiegen, auch in Rheinland-Pfalz. Das aktuelle DGUV Barometer Bildungswelt 2025, basierend auf einer bundesweiten forsa-Umfrage unter Eltern und Lehrkräften, zeigt aber auch: Schulwegpläne werden noch zu selten genutzt. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz setzt mit dem Projekt „Gelbe Füße“ gezielt Impulse für mehr Orientierung und Sicherheit im Straßenverkehr. Mehr dazu und zum Barometer Bildungswelt erfahren Sie in unserer Pressemitteilung.

Zur Pressemitteilung 

In der dunklen Jahreszeit: Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit

Unfallkasse Rheinland-Pfalz gibt Tipps fürs Gesehen-Werden

Menschen in Rückenansicht bei Dunkelheit auf einer verkehrsreichen Straße. Die zwei Personen, die Warnwesten anhaben, sind trotz Dunkelheit gut zu sehen.
Foto: studiosvemir/AdobeStock

Herbstzeit ist Unfallzeit: Mit Nebel, Regen und frühen Dämmerstunden steigt das Risiko im Straßenverkehr deutlich. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg sowie alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. In einem neuen Artikel unseres Onlinemagazins ampel geben wir wichtige Tipps, wie Schulkinder und Co. in der dunklen Jahreszeit besser gesehen werden.

 

Zum ampel-Artikel

Warum Eltern-Taxis mehr schaden als helfen

Ein Mädchen mit Schulranzen öffnet die hintere Autotür, um in den Pkw einzusteigen.
Foto: Brian – stock.adobe.com

Aus Rücksicht oder aus Sorge um ihren Nachwuchs fahren viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Schultür. Doch gerade zur morgendlichen Stoßzeit entstehen dadurch immer wieder gefährliche Situationen – und zwar für alle Kinder. 

Es gibt aber noch mehr gute Gründe, das „Eltern-Taxi“ lieber zu Hause stehen zu lassen: Der Schulweg zu Fuß stärkt bei den Kindern Selbstständigkeit und Gesundheit – Kinder tanken frische Luft, werden wach und lernen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Das tägliche Gehen fördert zudem ihre Umweltwahrnehmung und beugt Bewegungsarmut vor. Ganz nebenbei tun Kinder der Umwelt etwas Gutes – ganz nach dem Motto: Nachhaltiges Verhalten beginnt vor der eigenen Haustür.

Mehr zum Thema „Eltern-Taxi“ 

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