Fehler als Chance sehen

DGUV-Präventionsprogramm „Jugend will sich-er-leben“ macht „Fehler und Fehlerkultur“ zum Thema
Am 1. September 2018 startet „Jugend will sich-er-leben“ (JWSL) ins neue Programmjahr. Im Berufsschuljahr 2018/19 widmet sich das Präventionsprogramm der gesetzlichen Unfallversicherung dem Thema „Fehler und Fehlerkultur“. Mit diesem Thema knüpft JWSL an die neue Kampagne der gesetzlichen Unfallversicherung „kommmitmensch“ an.  „Fehlerkultur“ ist eines von sechs Handlungsfeldern, die den Schwerpunkt der Kampagne bilden.

Der Umgang mit Fehlern hat sich verändert. Fehlern gehören dazu, sie werden als Chance gesehen, dazu zu lernen. Mit Fehlern konstruktiv umzugehen, muss jedoch erlernt werden. Wie geht man richtig mit ihnen um? Wie spricht man über Fehler? Welche Rolle spielen Gefühle wie Scham, Schuld und Angst oder die Einstellung der anderen? Das JWSL-Präventionsprogramm 2018/19 setzt an diesen wichtigen Punkten an. Für Berufsschullehrkräfte und Ausbildende gibt es eine kostenfreie DVD mit Unterrichts- und Unterweisungsmedien, um sich mit der positiven Fehlerkultur in Unternehmen und Einrichtungen auseinandersetzen zu können.


Herzstück des Medienpakets sind vier Film-Episoden zum Thema „Fehler und Fehlerkultur“, ergänzt durch fünf Animationsclips. Das Unterrichtskonzept bietet Lehrpersonen an berufsbildenden Schulen ausgearbeitete Unterrichtseinheiten. Das erlernte Wissen kann in einem „Fehler-Quiz“ angewendet werden. Das Quiz ist als Preisausschreiben konzipiert und wird von den jeweiligen Landesverbänden der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) betreut. Für Ausbildungsbeauftragte in Lehrbetrieben stellt JWSL ein modulares Unterweisungskonzept zur Verfügung. Beide Konzepte enthalten zusätzlich Arbeits- und Informationsblätter sowie Grundlagenwissen zum Präventionsthema.


Auszubildende können auch in diesem Jahr wieder an dem jährlich ausgeschriebenen Kreativwettbewerb teilnehmen. Zur Auswahl stehen das Thema „Fehler und Fehlerumgang im Ausbildungsbetrieb: Unsere Erfahrungen, unsere Wünsche“ und „Erarbeitung eines Meldesystems für kleine Fehler und Beinahe-Unfälle in Unternehmen“. Neu ist: Die Lehrpersonen und Auszubildenden können das Format der Wettbewerbsbeiträge frei wählen.  


Alle aktuellen Unterrichtsmaterialien und -medien des Themenjahres „Fehler und Fehlerkultur“ sowie Informationen zu den Wettbewerben sind auf der Website des Präventionsprogramms „Jugend will sich-er-leben“ unter www.jwsl.de zu finden. Im Pressebereich stehen Fotos und Logos zum Download bereit. Informationen zur Kampagne „kommmitmensch“ stehen unter www.kommmitmensch.de zur Verfügung.


Hintergrund „Jugend will sich-er-leben“
"Jugend will sich-er-leben" (JWSL) besteht seit 1972 und ist ein Präventionsprogramm der gesetzlichen Unfallversicherung. Es wird über die Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) allen Berufsschulen in Deutschland angeboten. JWSL ist heute das größte branchenübergreifende Präventionsprogramm für Auszubildende. Es erreicht bis zu 800.000 junge Beschäftigte. Für Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger bietet JWSL die Gelegenheit, sich zu Beginn ihres Berufslebens mit den Risiken der Arbeitswelt vertraut zu machen und sicheres und gesundes Verhalten zu erlernen.

3502 Kinder hatten gute „Einfälle gegen Unfälle“

3.502 Kinder aus 116 rheinland-pfälzischen Schulen nahmen am diesjährigen Mal- und Zeichenwettbewerb teil. Der Schulwettbewerb soll Kinder für Sicherheit und Gesundheitsförderung sensibilisieren. Hier die Namen und Arbeiten der Hauptpreisträgerinnen und -träger.

Gruppe 1: Preisträger Förderschulen

Platz

Name

Schule

Ort

1. Platz

Dustin Mehner

St.-Martinus-Schule

Reinsfeld

2. Platz

Tristan Balmes

Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige

Neuwied

3. Platz

Leon Herges

Burg-Landshut-Schule

Bernkastel-Kues

3. Platz

Pascal Paul Preuß

Friedrich-Schweitzer-Schule

Westerburg

4. Platz

Anastasia Giomblanco

Albert-Schweitzer-Schule

Frankenthal

4. Platz

Dominik Uliana

Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige

Neuwied

5. Platz

Gemeinschaftsarbeit von Sandy Nautus, Lara Thomas, Chris Schroeder, Erik Travern. Joshua Bebber, Jonas Krapp, Samira Eichhorst, Julia Harig, Maximilian Bauer, Noah Bohr

Wilhelm-Hubert-Cüppers-Schule

Trier

5. Platz

Lisa Fickinger

Burgschule

Schloßböckelheim

Gruppe 2: Preisträger Haupt-/Realschulen, Realschulen plus

Platz

Name

Schule

Ort

1. Platz

Noah Zenner

Realschule plus

Saarburg

2. Platz

Sarah Kreuter

Realschule plus im Alfred-Grosser-Schulzentrum

Bad Bergzabern

3. Platz

Lydia Rörich

Realschule plus und FOS

Traben-Trarbach

3. Platz

Stefanie Dückmann

Realschule plus, Freie Christliche Schule

Neuwied

4. Platz

Jolina Vidos

Private Realschule der Ursulinen Calvarienberg

Bad Neuenahr-Ahrweiler

5. Platz

Phil Hemmerling

Realschule plus

Saarburg

5. Platz

Viktoria Jan

St. Katharina Realschule plus

Landstuhl

Gruppe 3: Gymnasien, IGS, freie Waldorfschulen

Platz

Name

Schule

Ort

1. Platz

Gemeinschaftsarbeit von Samuel Thiessen, Josua Reimer und Niklas Bondarenko

Integrierte Gesamtschule in Hamm

Hamm

2. Platz

Celina Schreiner

St.-Fransziskus-Gymnasium

Kaiserslautern

3. Platz

Katharina Marouelli

Elisabeth-Langgässer-Gymnasium

Alzey

3. Platz

Angelina Maxeiner

Raiffeisen-Campus

Dernbach

4. Platz

Lina Weber

Privates Gymnasium Abtei Marienstatt

Streithausen

4. Platz

Michelle Ewert

Integrierte Gesamtschule Pellenz

Plaidt

5. Platz

Gemeinschaftsarbeit von Hannah Fuchs und Ella Neumann

Private Schönstätter Marienschule/Gymnasium

Vallendar

5. Platz

Maya Weismann

St.-Fransziskus-Gymnasium

Kaiserslautern

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