Praktikantinnen und Praktikanten

Praktika bieten die Chance, dass sich Betriebe und Jugendliche bzw. Schülerinnen und Schüler kostengünstig zur Vorbereitung eines Lehr- oder Anstellungsverhältnisses kennenlernen. Unfallkasse und gewerbliche Berufsgenossenschaften bieten schnelle und unbürokratische Beratung in Fragen rund um den Versicherungsschutz.

Versicherungsschutz: für Praktikantinnen und Praktikanten kostenfrei

Die gesetzliche Unfallversicherung ist für die Praktikantinnen und Praktikanten kostenfrei. Bei Schülerpraktika entstehen für die Praktikumsbetriebe ebenfalls keine zusätzlichen Kosten oder Beiträge, Meldepflichten oder Verwaltungsaufwand. Der Beitrag für bezahlte freiwillige Praktika richtet sich, wie bei regulären Beschäftigungsverhältnissen, nach der Höhe des gezahlten Entgelts. Ob für unentgeltlich beschäftigte Praktikanten ein Beitrag zu zahlen ist, weiß die zuständige Berufsgenossenschaft des Praktikumbetriebes.

Private Unfallversicherung nicht zwingend notwendig

Die gesetzliche Unfallversicherung bietet allen Praktikantinnen und Praktikanten somit einen hinreichenden Schutz bei einem Unfall oder einer Berufskrankheit im Praktikum und auf den damit zusammen hängenden Wegen. Der Abschluss einer privaten Unfallversicherung ist damit nicht zwingend notwendig. Denn die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung gehen weit über das hinaus, was eine private Unfallversicherung leisten kann. Diese ist niemals Ersatz für die gesetzliche Unfallversicherung, sondern erbringt allenfalls zusätzliche Leistungen.
Auch vor dem Abschluss eines Haftpflichtversicherungsvertrages sollten die Jugendlichen prüfen, ob nicht bereits eine elterliche (Familien-)Haftpflichtversicherung besteht, die den gleichen Schutz nach einem von den Praktikanten verursachten Schaden an Sachen des Dienstherrn oder bei Dritten bietet.

Kontakt

Unfallkasse Rheinland-Pfalz
Orensteinstr. 10
56626 Andernach
Telefon: 02632 960-0